Regenbogenforellen

Regenbogenforellen

regenbogenforelle

Der Körperbau der Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) gleicht dem der Bachforelle. Entlang der Seitenlinie verläuft ein rosa irisierendes Band (Name!), auch die Kiemendeckel schimmern rosa.

Der gesamte Körper, mit Ausnahme des Bauches, ist mit schwarzen Tupfen übersät. Lebenserwartung und Wachstum in natürlichen Gewässern entsprechen in etwa denen der Bachforelle.

Biotopansprüche und Lebensweise

Die Regenbogenforelle, die systematisch den Pazifiklachsen zugeordnet wird, ist ursprünglich im westlichen Nordamerika beheimatet. Ähnlich der europäischen Art Salmo trutta tritt sie in verschiedenen Standortvarietäten auf und bildet sowohl anadrome als auch stationäre Populationen. Nach Deutschland wurde die Regenbogenforelle in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts eingeführt und erlangte sehr bald einen hohen Stellenwert in der Teichwirtschaft und Fischzucht. Die Art toleriert im Vergleich zur Bachforelle höhere Wassertemperaturen und niedrigere Sauerstoffgehalte und zeigt ein weniger ausgeprägtes Revierverhalten. Die Regenbogenforelle ernährt sich überwiegend von Insekten, Krebstieren und anderen Wirbellosen, gelegentlich werden auch Fische gefressen.