Bachforellen

Bachforellen

bachforelle

Die Bachforelle (Salmo trutta fario) besitzt einen spindelförmigen Körper. In der Grundfärbung überwiegen gelbliche Braun- und Grautöne, die zu den Flanken hin heller werden und am Bauch ins Gelbe und Weiße übergehen.

Auffällig sind die leuchtend roten und von einem hellblauen Rand umgebenen Tupfen auf den Flanken. Die Bachforelle gehört zu den kurzlebigen Fischarten und wird nur selten älter als 6 Jahre. In den nahrungsreichen Bächen werden dennoch regelmäßig Fische von 2,5 - 3 kg und 60 - 65 cm Länge gefangen.

Biotopansprüche und Lebensweise

Bachforellen gelten als standorttreue Binnenform der Art Salmo trutta und als Leitfisch der nach ihnen benannten Fließgewässerregion. Sie bevorzugen struktur- und gefällereiche, sommerkühle Bäche und kleine Flüsse mit sandig-kiesigem Grund. Die Höhe des Forellenbestandes wird in Niederungsbächen weniger vom Nahrungsangebot als vielmehr von der Zahl, Güte und Erreichbarkeit der Laichplätze sowie von der Ausdehnung zur Verfügung stehender Jungfischhabitate begrenzt. Die Bachforelle ernährt sich überwiegend von Insekten, Flohkrebsen und anderen Wirbellosen. Mit zunehmendem Alter werden gelegentlich Fische gefressen.