Zander

Zander

zander

Der Zander (Sander lucioperca) hat einen langgestreckten spindelförmigen Körper. Die Grundfärbung ist ein dunkles Silbergrau mit 8 bis 12 schwarzbraunen Querbinden auf den Flanken.

Seine Rückenflosse weist die für Barschartige typische Zweiteilung auf. Das reich bezahnte Maul ist endständig und bis unter die Augen gespalten. Der Zander ist der größte einheimische Percide. Längen von 70 cm und 3 kg Masse sind keine Seltenheit. Maximalwerte von über einem Meter und 10 kg Masse wurden beobachtet.

Biotopansprüche und Lebensweise

Der Zander hält sich bevorzugt bodennah und in der Freiwasserregion großer Fließ- und Standgewässer auf. Er benötigt auch im Sommer sauerstoffreiches Wasser und stellt höhere Anforderungen an die Wasserqualität als der Hecht. Schlammige und weichgründige Gewässerpartien werden gemieden. Zur Beutejagd auf Plötzen, Ukeleis oder Stinte schließt er sich oft in kleinen Trupps zusammen. Dabei orientiert sich der Zander vorwiegend mit Hilfe seines Geruchssinnes. Er kann besonders tiefe oder trübe Gewässer erfolgreich besiedeln. In allen Lebensstadien ist die Beutegröße eng limitiert, größere oder hochrückige Fische können nicht bewältigt werden.