Barsche

Barsche

barsch

Der Barsch (Perca fluviatilis) gehört zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen und ist in fast ganz Europa häufig und weit verbreitet.

Flussbarsche kommen an den verschiedensten Standorten in fließenden und stehenden Gewässern vor. Das heißt, man findet sie in stilleren Tümpeln ebenso, wie in den Oberläufen von Bächen, in Flüssen sowie in Teichen und Stauseen. Zur Laichzeit im Frühjahr, meist von April bis Mai, versammeln sie sich zu größeren Schwärmen. Wegen ihres wohlschmeckenden, festen und weißen Fleisches werden die Flussbarsche gern geangelt. Barsch eignet sich gut zum Braten. Sie haben einen Fettgehalt von etwa 0.7-0.9 g/100 g essbaren Anteil. Die Durchschnittsgrößen liegen bei 15 cm bis 30 cm, unter idealen Bedingungen kann er über 50 cm lang und über 3 kg schwer und über 10 Jahre alt werden.

Biotopansprüche und Lebensweise

Der Barsch ist ein euryöker (anpassungsfähiger) Standfisch von stehenden und langsam fließenden Gewässern mit hartem Grund. (Schwarmfisch). Junge Barsche leben meist in Ufernähe und ernähren sich von kleinen Wirbellosen (Würmer, Insekten, Schnecken) sowie von Fischlaich und -brut. Größere Exemplare halten sich bevorzugt in der Freiwasserzone auf und fressen vorwiegend Fische sowie gelegentlich auch Großkrebse. Dabei machen sie auch vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt.