Barben

Barben

barbBarben (Barbus barbus) besitzen einen spindelförmigen Körper. Vier gut ausgeprägte Barteln, eine kurze Rückenflosse mit einem verstärkten und am Hinterrand gesägten 3. Hartstrahl, blass- bis rauchrote Flossen und fehlende dunkle Flecken auf den Bauchseiten unterscheiden

sie im Jugendstadium von den ähnlich wirkenden Gründlingen und Wildkarpfen. Barben erreichen mittlere Köperlängen von 25-75 cm (max. 90-100 cm) sowie Massen von bis zu 15 kg und gehören so zu den größten in Mitteleuropa verbreiteten Weißfischarten.

Biotopansprüche und Lebensweise

Barben sind gesellig lebende Grundfische der fließenden Gewässer Mitteleuropas. Aufgrund ihrer spezifischen Lebensraumansprüche (sauberes und sauerstoffreiches Wasser, kiesig-sandige Untergründe, stärkere Strömung) besiedeln sie bevorzugt die Flussmittelläufe und stellen die Leitfischart dieser Fließgewässerregion dar. Tagsüber stehen sie in der Hauptströmung oder in der Deckung von Hindernissen, nachts gehen sie auf Nahrungssuche (v.a. Bodentiere, Laich, Kleinfische). Barben sind lokal beliebte Angelfische. Ihr Fleisch wird trotz Grätenreichtums und zeitweiser Ungenießbarkeit während der Laichzeit (führt beim Verzehr zu Durchfall und Erbrechen) regional geschätzt.