Rotaugen

Rotaugen

rotauge.jpg

Das Rotauge (Rutilus rutilus), auch Plötze, ist ein silbrig glänzender Fisch mit spindelförmigem Körper und endständigem Maul.

Die Flossenfärbung ist gewässerspezifisch und kann von leicht rötlich bis blutrot variieren. Sie besitzen eine rote Iris (Name!). Darin unterscheiden sie sich von den ähnlichen Rotfedern, deren Iris stets goldfarben schimmert. Darüber hinaus stehen bei der Plötze die Ansätze von Rücken- und Bauchflossen senkrecht übereinander, bei der Rotfeder beginnt die Rückenflosse deutlich hinter dem Ansatz der Bauchflossen. Während Rotaugen in den meisten Gewässern kaum eine Masse von 200 g erreichen, sind aus einigen Gegenden auch Einzelexemplare von über 40cm Körperlänge bzw. mehr als 1 kg Masse bekannt.

Biotopansprüche und Lebensweise

Das Rotauge ist eine schwarmbildende euryöke Massenfischart, die alle Gewässertypen besiedelt und in vielen Seen und Flüssen die häufigste Art bildet. Sie ist hinsichtlich der Strömung und des Laichsubstrates sehr anpassungsfähig und kann neben Wasserpflanzen auch andere Substrate zur Eiablage nutzen. Für viele Raubfische stellen Plötzen die wichtigste Beuteart dar.